Aus dem Kifferpararadies

IMG_2472-1San Francisco

„It is true“, sagt der Mann, Mitte 30, Käppi, Vollbart, braune Zähne, jeden Dollar investiere er in Marihuana. Er lächelt verlegen, zieht an seiner Selbstgedrehten und schaut auf seinen Schlafsack am Boden. Manche Fußgänger schmunzelten über sein Schild, passt es doch so gut ins Kifferland Kalifornien, andere schimpften, Polizisten nähmen es ihm manchmal weg, meist aber ließen sie ihn gewähren.

San Francisco steht für Sonne, Palmen, die Golden Gate Bridge und das Silicon Valley, für leichtes Leben und schnelles Geld. Gleichzeitig leben 7000 Obdachlose in der Stadt, in manchen Straßen kämpft alle paar Meter einer um einen Dollar. „Don’t worry it’s 4 Weed“, hilft vielleicht, um aufzufallen. Andere versuchen es mit: „You are awesome“. Oder schlichter: „No stories here, just need help“.

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Ein Gedanke zu „Aus dem Kifferpararadies

  1. Zettelgold sagt:

    Dazu ein (kostenpflichtiger) Lesetipp aus dem SPIEGEL: In San Francisco, der Welthauptstadt des digitalen Kapitalismus, leben mehr als 7000 Obdachlose. Tagsüber finden sie ihr Zuhause an einem Ort wie aus einer anderen Zeit – in der Zentralbibliothek. https://magazin.spiegel.de/digital/?utm_source=spon&utm_campaign=inhaltsverzeichnis#SP/2014/44/129976946

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